In fast jeder
Thailändischen Stadt findet man einen
Strassenmarkt mit frischen Kräutern und Gemüsen,
die Thai Küche bevorzugt frische Kräuter und
Gemüse. Ein Besuch eines solchen Marktes wo auch
Früchte und manch anderes angeboten wird,
sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Die
Vielfalt ist riesig und manchmal sehr exotisch..
Auberginen
In Thailand gibt es verschiedene Sorten von Auberginen:
kleine runde, die wie überdimensionierte Erbsen
aussehen, aber auch grosse lange, die an Bananen
erinnern. Auberginen werden in der südostasiatischen
Küche für pikante Suppen und Fleischgerichte verwendet.
In Thailand selbst werden einige Sorten auch roh
gegessen.
Austernpilz
Den vermutlich aus Südostasien stammenden Speisepilz
finden wir heute überall, auch in unseren Wäldern. Er
gehört zu den wenigen Pilzarten, deren Kultivierung
bisher gelungen ist. Die weltweit führenden Produzenten
von Austernpilzen sind Japan, Hongkong und Thailand. In
Europa sind die führenden Länder Deutschland,
Frankreich, Italien und Holland.
Basilikum
Basilikum,
Königskraut, Königsbalsam, Bienenweide. Von den kleinen
Basilikumbüschen werden die hellgrünen und weichen
Blätter in der Küche verwendet. Auf dem Markt sind meist
die grünen Blätter zu finden, es gibt jedoch auch roten
bis violetten Basilikum. Die Basilikumblätter sind glatt
länglich, oval und spitz zulaufend, der rote krause
Basilikum hat gezackte Ränder.
Bambussprossen
Die Heimat der Bambusgräser liegt in den tropischen
Gebieten Ostasiens. In ihren Anbauländern China, Japan,
Korea, Indonesien, Thailand, Indien, den Philippinen und
Südamerika stellen sie eine wichtige Grösse mit
volkswirtschaftlichen Wert dar. Einerseits werden
Bambusgräser als Rohstoff für Möbel, Haushalts- und
Küchengeräte (z.B. Ess-Stäbchen), Musikinstrumente und
Papier verwendet. Anderseits werden die tropischen
Gräser als Gemüse (Bambussprossen) angebaut.
Bok Choy
Dieser Kohl bildet an kräftigen, breiten milchig - weissen
Stengeln grosse grüne Blätter,
aber keinen geschlossenen Kopf. Er zeichnet sich durch
einen milden Senfgeschmack aus und eignet sich
hervorragend zum Pfannenrühren und als Suppeneinlage, da
er nur eine kurze Garzeit benötigt. Er wird inzwischen
auch in den Niederlanden angebaut und kommt bisweilen
unter der Bezeichnung pak choi oder paksoi
auf den Markt.
Broccoli
Thai
Broccoli - dieses
nahrhafte, grünblättrige Gemüse mit seinen glatten,
runden Stielen und kleinen weissen Blüten ist in
Thailand sehr beliebt. Es hat einen etwas bitteren,
erdigen Geschmack. Broccoli ist sehr
reich an Kalzium, Eisen und den Vitaminen A und D.
Thailändischer Broccoli wird normalerweise in Salzwasser
blanchiert und mit Austernsauce serviert. Er passt auch
gut zu pfannengerührten Gerichten mit Fleisch.
Chinakohl
Der Chinakohl ist eine Kreuzung aus Speiserübe und
Pak-Choi. Grosse Köpfe können bis 2 kg wiegen. In Japan
wurde eine neue Sorte gezüchtet, welche schneller wächst
und einen stärkeren Geschmack aufweist. Diese Züchtung
wird Japankohl genannt, in Europa jedoch ebenfalls unter
dem Namen Chinakohl vermarktet. Neben den Vitaminen sind
die hochwertigen Aminosäuren im Chinakohl sehr wertvoll.
Obwohl es ein Kohl ist, weist er eher einen neutralen
Geschmack auf und verursacht keine Blähungen.
Chili
Chili werden in der Thai-Küche in
allen Variationen eingesetzt, die Schärfe ist je nach
Gericht unterschiedlich - hängt auch von der verwendeten
Sorte ab. Die meisten Thai-Gerichte verfügen über eine
gewisse Schärfe - zuweilen sind sie auch sehr HOT..Thai
ChiliSchärfe 7-8
- Ca. 4 cm lang, dünn, mit spitzem Ende. Dünnes
Fruchtfleisch mit vielen Samen, feurig scharf. Grün oder
rot. Wird in Thailand, Asien und Kalifornien angebaut.
Ideal für unter Rühren gebratene und alle asiatischen
Gerichte.
Choi-Sum
Choi-Sum (Choi sum) mit dunkelgrünen Blättern und
fleischigen Stielen, deren dickste Teile geschält werden
sollten. Wird mit Rindfleisch oder Garnelen
pfannengerührt und ist eine Entdeckung mit etwa
Ingwersaft und chinesischem Wein beträufelt und mit
Zucker bestreut.
Frühlingszwiebel
Frühlingszwiebel,
Küchenzwiebel, Gemüsezwiebel, Zipolle, Allium cepa var.
cepa, onion, oignon. Obwohl bei uns in der Hauptsache
nur drei, vier Sorten gehandelt werden, ist die Formen-
und Farbenvielfalt des Liliengewächses sehr gross. Es
gibt Zwiebeln die 30 cm lang und rot sind, andere
wiederum sind klein und weiss (Silberzwiebeln). Überall
auf der Erde werden in den gemässigten Klimazonen
Zwiebeln angebaut. Bei uns ist die einjahres Zwiebel
(Frühlingszwiebel) und die Speisezwiebel sehr beliebt.
Galgant
Galgant
Rhizom (Wurzelstock). Dieser besteht aus im Querschnitt
kreisförmigen Teilen, deren blassrötliche Oberfläche
durch schmale, rotbraune Streifen charakteristisch
quergestreift aussieht. Das Fleisch des Wurzelstocks ist
blassbraun und von harter, holziger Konsistenz. Die
Blätter des Galgants sind ebenfalls aromatisch, werden
aber nur selten als Gewürz verwendet. Dasselbe gilt für
die Samen, die man im Prinzip anstelle von Cardamom
verwenden könnte.
Gurke
Die Gurke ist eine Art der Gattung Gurken (Cucumis) aus
der Familie der Kürbis-gewächse. Die Blütenstiele sind
rund und mit etwa zwei Millimeter langen Haaren besetzt.
Im Handel mit Saatgut, Pflanzen und Früchten werden
mehrere Gurkentypen unterschieden. Die Salatgurke ist
der häufigste und gebräuchlichste Typ, auch
Schlangengurke genannt, die fast nur im Treibhaus
angebaut wird. Ihre Form ist zylindrisch, leicht
gekrümmt, glatt, stachellos und verjüngt sich zu beiden
Seiten.
Ingwer
Frischer Ingwer (Ingwerwurzel) werden zunächst geschält
und können dann in geriebener Form oder in Streifen und
Scheiben den Gerichten hinzugegeben werden. Inzwischen
wird auch Ingwerpulver angeboten. Ingwer sind intensiv
im Aroma und schmecken würzig und süsslich. Frischer
Ingwer lässt sich sogar
mehrere Wochen halten, wenn man ihn eingewickelt in
einer Plastikfolie im Kühlschrank aufbewahrt.
Knoblauch
Der
Knoblauch gehört in die Familie der Liliengewächse wie
beispielsweise auch der Schnittlauch und der Bärlauch.
Der Knoblauch bildet eine weisse oder rötlich violette
Knolle, welche bis zu 12 kleinere Knoblauchzehen
enthält. Der Knoblauch sowie die Zehen sind von einem
papierartigen weissen oder violetten Faserstoff umhüllt
und eingepackt.
Kohl
Botanisch gesehen gehört der Kohl zu den Kreuzblütlern.
Alle heute bekannten Sorten lassen sich auf eine einzige
Urpflanze zurückführen, die Brassica oleracea. Ihre
Nachfahren sind in ihrer Erscheinungsform äusserst
vielfältig: z.B. Weiss- und Rotkohl mit festen Köpfen,
Wirz und Chinakohl als lockere, salatartige Sorten. Auch
der Blumenkohl, der mit ihm verwandte Broccoli und der
Rosenkohl, Kohlrabi und entfernten Verwandten Radieschen
und Rettich sind aus derselben Familie.
Koriander
Koriander
Wanzenkraut, Chinesische Petersilie, Cilantro. Die
einjährige Pflanze gehört zur Familie der
Doldengewächse, wird 30 bis 80 cm hoch, hat grüne
Blätter und braune Samen. Auf dem mitteleuropäischen
Markt sind vorwiegend die marokkanischen Samen zu
kaufen. Die ganze Pflanze kann genutzt werden. Die
frischen eingekerbten Blätter sind wegen ihrer kurzen
Haltbarkeit nur selten im Markt zu finden. Am meisten
werden die ganzen Samen oder die gemahlenen Samen
angeboten.
Mini Mais
Der Babymais ist die zarte kleine Variante des
Maiskolbens. Dieser nimmt immer mehr Einzug in
europäischen Küchen, hier jedoch meist nur als
Garnierung. Thaigerichte verwenden diese Maiskölbchen
überwiegend in Pfannengerichten in Kombination mit
Fleisch oder anderen Mischgemüsen.
Zahlreiche Thaigerichte z.b. Currys werden mit Babymais
zubereitet.
Okra
Die Okra (Gumbo) gehört zu der botanischen Familie der
Malvengewächse und stammt ursprünglich aus Afrika. Seit
ihrer Entdeckung, vor ca. 4000 Jahren, hat sie sich auf
jedem Kontinent weit verbreitet und wird insbesonders in
Afrika, Brasilien und Mittelamerika angebaut.Okras sondern beim Kochen eine klebrige
Flüssigkeit ab die wie Speisestärke wirkt.
Durch kurzes Blanchieren in Essigwasser, wird vermieden,
dass die Okraschoten beim Weiterverarbeiten diese Flüssigkeit
absondern. Der Geschmack der
Okraschoten passt gut zu würzigen Saucen. In Indien
werden Sie zusammen mit Gemüse als Curry zubereitet.
Paprika
Die Peperoni hat eine glänzende Haut. Das
Farbspektrum reicht von weiss, gelb, grün, rot, violett
bis schwarz. Die Frucht liegt in den unterschiedlichsten
Formen vor. Erst wurde die 30 cm bis 1 m hohe Pflanze
als Zierpflanze in den Gärten gehalten. Durch Züchtung
wurde ein Gemüsepaprika erschaffen, welcher in den
wärmeren Weltregionen als Gemüse angebaut wird.
Rettich
Der Rettich ist
zwischen 10 und 30 cm lang. Es gibt lange zylindrische
oder kleine kugelförmige. Die Farbpalette reicht von
weiss, rot, braun, violett bis schwarz. Der Rettich
gehört zu den ältesten Kulturpflanzen und wird weltweit
angebaut und gegessen.Die
Chinesen assen und essen den Rettich ebenso, wie die
Erbauer der Pyramiden. Die Römer brachten den Rettich um
50 vor Chr. über die Alpen nach Mitteleuropa. Im 13. Jh.
wurde er als Heilpflanze geliebt. Heute wird er weltweit
angebaut und verspeist. Hauptkonsumenten sind die
Koreaner und Japaner.
Sellerie
Sellerie ist eine ein-
oder zweijährige, krautige Pflanze. Die Sprossachse ist
kahl, aufrecht, gezahnt und gerillt. Das Wurzelsystem
besteht aus einer häufig verdickten Pfahlwurzel und
dünnen Nebenwurzeln. Einige Arten bilden auch horizontal
verlaufende Rhizome aus, aus denen dünne Wurzeln
austreiben. In der Thai Küche wird Sellerie verwendet um
den Gerichten mehr Aroma zu geben.
Schalotten
Schalotten sind aus der asiatischen Küche nicht
wegzudenken und weitaus beliebter als Zwiebel.
Schalotten haben einen milderen und süsseren Geschmack
als Zwiebeln. Gemeinsam mit Knoblauch und Ingwer gehören
sie in Asien zu einem täglich verwendeten Lebensmittel.
An einem dunklen, kühlen Ort halten sich Schalotten
monatelang.
Schlangenbohnen
Sie ähneln der Buschbohne und es gibt sie in einer
helleren und in einer dunkleren Sorte. Der Geschmack ist
anders als bei unseren grünen Bohnen. Sie können
entweder rührgebraten oder blanchiert als Salat gereicht
werden. Da junge Bohne zarter sind und ältere recht fest
sein können, sollte man bei der Zubereitung auf die
dadurch auftretenden unterschiedlichen Garzeiten achten.
Sie werden einfach gewaschen und in 5cm lange Stücke
geschnitten. Die Schlangenbohnen sollten innerhalb von 3
Tagen verbraucht werden. Danach werden sie gelb.
Schwammkürbis
Der Schwammkürbis ist wie
alle Vertreter der Gattung Luffa eine bis zu 15 Meter
lang werdende, niederliegende oder aufsteigende
Kletterpflanze. Die Sprossachse ist fünfkantig und
leicht behaart. Wilde Formen kommen vom südlichen
Zentralasien bis nach Nordost-Australien und in den
Südpazifikraum vor. Die domestizierten Formen sind
darüber hinaus im gesamten tropischen Asien, Afrika und
Amerika verbreitet.
Shii Take
Nach dem Champignon ist der Shii Take weltweit der
häufigste Pilz. Sein Hut hat einen Durchmesser von 5-10
cm, manchmal auch 20 cm. Er ist bräunlich grau bis
rotbraun, in der Mitte oft etwas dunkler. Das Fleisch
ist fest, saftig, aber nicht wässrig, weiss
bis bräunlich mit einem intensiven Pilzaroma.
Der Pilz hat einen hohen Eiweissgehalt
und einen nennenswerten Gehalt an den wichtigen
Vitaminen B12 und D2. Er hilft bei zu hohem Blutdruck,
Kreislauferkrankungen und überhöhtem Cholesterinspiegel.
Sojasprossen
Sojasprossen sind im Asiatischen Raum weit verbreitet
und finden sich in zahlreichen Rezepten.
Sojasprossen sind die jungen Keimlinge der Sojapflanze.
Sie sind sehr Eiweissreich und
sind gut für Salate und viele asiatischen Gerichte zu
verwenden.
Tamarinde
Die
ursprüngliche Heimat des Tamarindenbaumes liegt in
Ostafrika. Bereits in prähistorischer Zeit gelangte er
nach Indien, von wo aus er als Nutzpflanze in alle
trockeneren Gebiete der Tropen und Subtropen verbreitet
wurde. In tropischen Regionen wird der Tamarindenbaum
als Zier- und Nutzpflanze (essbare Früchte) kultiviert.
Das äusserst harte Holz wird in der Tischlerei verwendet,
doch allein zur Nutzholzproduktion wird er durch sein
langsames Wachstum nur selten angebaut. Die Tamarinden
(Hülsen) können roh gegessen oder als Würzmittel für
verschiedenste Speisen verwendet werden.
Tomate
Das
Ursprungsgebiet der Tomate ist Mittel- und Südamerika,
wobei die Wildformen von Nordchile bis Venezuela
verbreitet und beheimatet sind. Die grösste Vielfalt der
in Kultur befindlichen Formen ist in Mittelamerika zu
finden. In Thailand werden die grossen Tomaten
normalerweise zum Garnieren verwendet oder zu gebratenen
Gerichten gegeben - die kleinen so genannten
Kirschtomaten, werden in Papaya Salaten und Currys
verwendet.
Wasserspinat
Die Triebe dieser tropischen
und subtropischen Wasser- oder Sumpfpflanze eignen sich
zum Rohverzehr, werden jedoch häufiger wie Spinat
gekocht oder blanchiert. Beim Kauf achtet man auf kurze
Stiele und grosse Blätter.
Zitronengras
Zitronengras ist eine Gewürzpflanze, die vorallem in Süd
- und Südostasien heimisch ist. Sie hat einen
zitronenartigen Geschmack, der aber nicht so intensiv
ist, wie bei einer Zitrone. Zitronengras
kommt
meist in der Thailändischen
und Indonesischen Küche zum Einsatz, z.b.
in Suppen oder Fischgerichten. Die Pflanze wird sehr
schnell strohig und muss daher für die Zubereitung
sehr fein geschnitten werden.
Zuckererbsen
Erbsen sind eine der ältesten kultivierten Gemüsearten
überhaupt. Die Heimat liegt im östlichen
Mittelmeergebiet sowie in Vorder- und Mittelasien. Erste
Verbreitung in Mitteleuropa erfolgt aber erst im 9. und
10. Jahrhundert n. Chr.
Zuckererbsen unterscheiden sich von anderen Erbsensorten
dadurch, dass sie an der Innenwand der Hülse keine
ungeniessbare Pergamentschicht
ausbilden.
Wie der Name nahe
legt, ist auch ihr Zuckergehalt höher als der anderer
Sorten. Zuckererbsen sind deshalb vollständig geniessbar;
die süsse Hülse ebenso wie die
darin befindlichen Samen.