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 Thailändische Küche
วีดีโอการทำอาหารไทย

Die Thailändische Küche ist bekannt für ihre Vielfalt und Raffinesse zu recht zählt sie zu den besten der Welt. Die Thailändische Küche strebt ein harmonisches Gleichgewicht an Aromen, Strukturen und Farben an. Fast immer serviert man eine Vielzahl von Gerichten, denn es erfordert mehr als ein oder zwei Speisen, um die Mischung von Aromen zu erzielen, die man in Thailand schätzt. Thailändische Rezepte »

Jede thailändische Mahlzeit ist ein Balanceakt zwischen ganz eigenen Geschmacksrichtungen. Suppen und Currys sind säuerlich und cremig-süss zugleich, abgeschmeckt mit saurer Tamarinde, feurig scharfen Chillies, bitteren Limettenblättern und einer Handvoll Basilikum, Koriander und Minze. Obwohl die thailändische Küche viel aus anderen Ländern übernommen hat - pfannengerührte und gedämpfte Gerichte aus China, Gewürze aus Indien, sind aus diesen Einflüssen Gerichte entstanden, die einzigartig thailändisch sind.

Die Speisen bestehen normalerweise aus mundgerechten Stücken, die man nur mit Hilfe einer Gabel und eines Löffels verzehrt. Noch bis vor etwa hundert Jahren benutzte man in Thailand überhaupt kein Besteck. Der Reis, entweder normaler Reis oder Klebreis, wurde mit den Fingern zu kleinen Kugeln geformt, die man dann in andere Gerichte tunkte. Europäische Löffel und Gabeln tauchten im neunzehnten Jahrhundert zunächst am Königshof auf und wurden später von der Bevölkerung übernommen. Porzellanlöffel, wie man sie aus China kennt, werden häufig benutzt, wenn es eine Suppe gibt. Die Varianten thailändischer Speisen reichen von sehr scharf bis mild, eine gewisse "Schärfe" ist aber meist vorhanden.  

Das Kernstück jeder Mahlzeit ist stets eine grosse Portion Reis. Als Beilage oder als eigenständiges Gericht, ein Essen ohne Reis ist für Thais undenkbar, auch wenn er im Ausland lebt oder als Tourist unterwegs ist, Reis zählt zu den Grundnahrungsmitteln in Thailand. Der thailändische Ausdruck für essen gin-khao bedeutet wörtlich "Reis essen", egal um welche Art von Speisen es sich handelt. Thais essen meist mehrmals pro Tag - immer wenn man Hunger hat. An jeder Strassenecke wird gekocht und gebrutzelt, ständig ziehen köstliche Düfte durch die Strassen, das Angebot an "Snacks" ist riesig.  

 
 Ein Thailändisches Menü

Die Essgewohnheiten in Thailand unterscheiden sich jedoch stark von unseren, und man wird dieser wunderbar vielfältigen Küche am besten gerecht, wenn man sich mehr an die dort übliche Speisenfolge hält. Zunächst einmal isst man in Thailand selten allein. Thai ziehen Gesellschaft beim Essen vor, je mehr Leute, desto besser.

An einem Thailändischen Esstisch hat jeder Gast einen eigenen Teller, eine Gabel und einen Löffel, fall's es Suppe gibt, bekommt man meist auch eine eigene kleine Schale, gewöhnlich mit einem chinesischen Keramiklöffel. 

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Im Idealfall erfolgt die Zusammenstellung der Speisen möglichst ausgewogen. Feste Regeln gibt es hier nicht, es ist einfach eine Frage des Geschmacks. So kann sich beispielsweise ein ausgewogenes Essen für sechs Personen neben Reis aus einem Curry, einem Salat, einer Suppe, einem kleinen nam phrik (Chili-Dip), einem gebratenen Gericht und gedämpften Fisch zusammensetzen.

Man serviert diese Speisen mehr oder weniger gleichzeitig oder trägt den gedämpften Fisch etwas später auf. Nach der Hauptmahlzeit serviert man Obst oder ein möglicherweise gegartes Dessert.

 
 Garmethoden und Küchengeräte

Die wichtigsten Kochutensilien sind der kata (Wok), ein schwerer Topf und ein Dampfkochtopf. Da es beim Garen im Wok darauf ankommt, dass möglichst viel Hitze entsteht, ist ein Wok mit flachem Boden nützlicher. Die starke Hitze soll die Poren der geschnittenen Zutaten schliessen, damit sie ihre Aromen bewahren und knusprig und schmackhaft bleiben.

Zu langsames Pfannenrühren führt dazu, dass Gemüse welk und halb gedämpft wird. Ein Tip für harte, feste Gemüse: Man schneidet sie in recht kleine Stücke, nach ein bis zwei Minuten Pfannenrühren schaltet man den Herd aus und reduziert die Hitze stark und legt einen Deckel auf den Wok, was bewirkt, dass sie noch ein wenig gedämpft werden.

Beim Wok gibt es, anders als bei westlichen Pfannen und Töpfen, keinen Unterschied zwischen Boden und Wand – das ganze Gefäss ist als Kugelkappe geformt. Traditionell haben Woks zwei gegenüberliegende Griffe, von denen einer häufig als Stiel ausgeführt ist. Verwendet werden Woks traditionell auf kleinen, oben offenen Kohleherden (heute meist speziellen Gasbrennern oder Elektrokochern), auf deren Öffnung sie eine gute Standfestigkeit besitzen und mit wenig Brennstoff stark erhitzt werden können. Dabei konzentriert sich die Hitze besonders auf das Zentrum, so dass durch Verschieben des Garguts der gewünschte Temperaturbereich gewählt werden kann. Woks werden vielseitig zum Braten, Dünsten, Frittieren, Schmoren, Kochen, Blanchieren und Dämpfen verwendet. Die wichtigste Garmethode ist das Pfannenrühren, bei dem die Zutaten unter ständiger Bewegung kurz angebraten und schnell gegart werden. Mehr über Wok »

 
 In einer Thai-Küche

Eine traditionelle thailändische Küche spiegelt in ihrer Anlage und Ausstattung sowohl die Lebensbedingungen dieses tropischen Landes als auch die grundlegenden Garmethoden wieder. Ihr "Kern" liegt an der Kochstelle, die von einer fest installierten Herdstelle bis zu einem einfachen Steingutbecken mit Holzkohle reichen kann.

Man kocht stets über offenem Feuer, wodurch ein Backofen überflüssig wird. Da man viele Speisen bei starker Hitze brät, ist Belüftung sehr wichtig, und bei Häusern im alten Stil ist die Küche oft tatsächlich ein getrennter Bau mit Lattenwänden.

Natürlich ist die traditionelle thailändische Küchengestaltung, so wie viele Lebensweisheiten, in raschen Wandel begriffen. Dennoch haben einige der alten Grundregeln noch Gültigkeit. Die wichtigsten Garmethoden sind bis heute Dämpfen, Kochen und Braten geblieben.

Zudem hat das heisse Klima seine Wirkung auf Küchenausstattungen, bis vor kurzem gehörten weder Kühlschränke noch Klimaanlagen zum allgemeinen Standart - tägliches frisches Einkaufen auf dem Markt ist noch heute sehr verbreitet und ein absolutes Erlebniss.  

 
 Märkte

Im Zentrum jeder Thailändischen Stadt findet man einen Strassenmarkt mit frischen Lebensmitteln, Kunsthandwerk und Hausrat. Am bedeutendsten sind dabei der Chatuchak-Markt im Norden Bangkoks, der riesige Chiang-Mai-Nachtbasar und der kleinere Nachtmarkt in Chiang Rai. Märkte sind ein wichtiger Bestandteil des Bangkoker Alltags.

Auf speziellen oder gemischten Märkten lässt es sich herrlich stöbern, das Angebot ist überaus reichhaltig. Am besten besucht man nicht zu viele Märkte aufs Mal - besser man konzentriert sich auf ein Gebiet welches man dann durchstöbert.

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Als sehr hilfreich für das Planen von Marktbesuchen hat sich Nancy Chandlers Market Map and Much More erwiesen - es ist in Bangkok überall erhältlich.

 
 Strassenküchen/Restaurants

Alleine in Bangkok, so schätzt man ihre Anzahl, soll es mindestens 50'000 Garküchen auf Strassen und Nebenstrassen geben; gegenüber geschätzten 10'000-12'000 Restaurants. Und bei allen läuft das Geschäft; mehr oder weniger gut. In diesen unscheinbaren Garküchen wird manchmal das beste Essen in der Metropole verkauft; so behaupten es jedenfalls viele Thais.

Ob Strassen-, Gar- oder fahrbare Küchen, auf thailändisch werden diese aahaan-waang oder raan-aahaan genannt, (aahaan=essen) was nichts anderes heisst als, warum sollte es hier anders sein als bei uns, Imbiss. Diese Imbisse stehen aber nicht nur in den zahllosen Strassen und Seitenstrassen Bangkoks, sondern auch vor Wat´s, Bahnhöfen, Marktplätzen und in der Nähe von markanten Haltestellen und Touristenattraktionen.

Sie gehören zum alltäglichen Stadtbild Bangkoks und haben einen wesentlichen Anteil daran, tagtäglich die Einwohner mit frischen Gerichten zu versorgen. Auch für die Ausländer sind Bangkoks Strassenküchen seit Jahrzehnten legendär und beliebt. Man kann hier günstig und zu jeder Zeit die thailändische Küche in allen Variationen probieren. Mehr über Strassenküchen »

 
 Dekorativ geformtes Obst und Gemüse

Das Schneiden von Obst und Gemüse zu dekorativen Formen nimmt in der königlichen Küche oder Palastküche Thailands einen besonderen Platz ein. Diese Gestaltung roher Nahrungsmittel ist eine Kunst für sich, doch schon in einfacher Form verleit sie einer z.b. thailändischen Mahlzeit eine reizvolle Note. Die Grundausstattung ist unkompliziert:

Man benötigt ein scharfes Küchenmesser mit einer Spitze und eine Schale mit Wasser, vorzugsweise Eiswasser, damit sich die geschnittenen Teile nicht verfärben. Es ist zweifellos eine zeitraubende Arbeit. Wie viel Zeit man braucht, hängt jedoch davon ab, welchen Anspruch man an sich hat. Mehr über Schnitzkunst »

 
 Früchte

Früchte sind in Thailand reichlich vorhanden, ein ganz besonderer Genuss... meistens der Abschluss einer Thailändischen - Mahlzeit  von Ananas bis Wassermelonen für jede Geschmacksrichtung lässt sich sicherlich die passende Frucht finden- am besten ist es einfach auszuprobieren.               

Mehr über Thailändische Früchte »  
 
 Thailändische Namen

Die Thailändische Sprache hat, wie die Küche, verschiedene Wurzeln und entspringt letztlich dem Chinesischen und Indischen. Sie gehört zur Gruppe der Thaisprachen, die Südchina, Laos, den Schanstaat in Birma und Assam umfasst. Der Chinesische Einfluss wird am deutlichsten  in der grossen Zahl einsilbiger Wörter und den Tonlagen offenbar.          

Die Tonlagen machen Menschen aus dem Westen meist die grössten Schwierigkeiten bei der richtigen Aussprache  des Thailändischen, da die Wörter gewöhnlich durch verschiedene Tonlagen eine völlig andere Bedeutung bekommen. Im Thailändischen gibt es fünf Tonlagen - normal, hoch, tief und - für ungeübte Ohren am schwierigsten zu erfassen - ansteigend und fallend.

 

 

 
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อาหารไทย 10 อันดับ

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